Tagesblick, 6.6.2022 Montag

Views: 78

# # # IN LETZTER MINUTE # # #

.-.-.-.

# # # CORONA-PANDEMIE # # #

.-.-.-.

….. THEMENKRANZ …..

AFFENPOCKEN – Weltweit 780 Fälle von Affenpocken außerhalb von üblichem Verbreitungsgebiet – 6.6.2022

# # # AUS ALLER WELT # # #

BÖRSEN – Devisen: Euro knapp unter 1,07 US-Dollar – 6.6.2022, 21:23

BÖRSEN – Ölpreise sinken leicht – US-Öl zeitweise auf höchstem Stand seit März – Brent sinkt auf 119,62 und WTI auf 118,64 USD je Fass – Saudi-Arabien hebt Ölpreis für Asien an – Spekulation um Lockerung der US-Iran-Sanktionen: möglicherweise Ausweitung des iranischen Ölangebots im Herbst – 6.6.2022, 17:11

BÖRSEN – US-Anleihen leiden unter freundlicher Stimmung an den Börsen – Rendite für zehnjährige Staatsanleihen steigt auf 3,04 Prozent – Lockerungen in und Wirtschaftsdaten aus China mehren Optimismus an Aktienbörse – Blick auf Inflationsdaten Ende dieser Woche – 6.6.2022, 21:47

BÖRSEN – Deutsche Anleihen bleiben unter starkem Verkaufsdruck – Höchststand seit 2014: Rendite für zehnjährige Bundesanleihen steigt auf 1,31 Prozent – Lockerungen in und Wirtschaftsdaten aus China stützen freundliche Stimmung an Aktienbörsen – Blick bereits auf Zinssitzung der EZB gerichtet: Einstellung der Anleihekäufe und weitere Zinsschritte erwartet – 6.6.2022, 18:23

ZENTRALBANKEN – JAPAN – Bank of Japan hält an lockerer Geldpolitik fest – 6.6.2022
USA – USA stoppen neue Zölle für Solar-Importe für 2 Jahre – Kreise – 6.6.2022
CHINA – Corona-Maßnahmen: Trübe Stimmung bei Chinas Dienstleistern etwas verbessert – 6.6.2022
NORDKOREA – Nordkorea heizt Spannungen mit Raketentests weiter an – 6.6.2022
IRAN – INTERNATIONAL – IAEA: Iran könnte binnen Wochen genug Material für Atombombe haben – 6.6.2022
RUSSLAND – Krise auf dem russischen Automarkt verschärft sich weiter – 6.6.2022
TÜRKEI – Erdogan weiter für Zinssenkungen in der Türkei – 6.6.2022

%%% UKRAINE-KRIEG %%%

n-tv-Liveticker zum Ukraine-Krieg – 7.6.2022

RUSSLAND – UKRAINE – Die Kriegsnacht im Überblick: Russen vor Eroberung heiliger Stätte – Selenskyj pocht auf EU-Beitritt *** Ukrainischer Sondergesandte zu Gesprächen in Berlin – Schwere Kämpfe im Donbass – Moskau: Swjatohirsk mit alter Klosteranlage praktisch eingenommen – Union warnt Scholz vor Blockadehaltung bei Panzerlieferungen – Das bringt der Tag heute – inkl. Kartenwerk (Frontlinien) * Meldungskranz am Ende des Beitrags – 7.6.2022, 6:48

RUSSLAND – UKRAINE – Der 103. Kriegstag im Überblick Selenskyj sieht bedrohliche Lage im Osten – Lawrow erzürnt nach Überflug-Abfuhr *** Schwierige Lage in Sjewjerodonezk und Saporischschja – Lawrow erzürnt nach geplatzter Reise – Ukraine: Russische Flotte zurückgedrängt – Kulturstaatsministerin Roth sagt Odessa Hilfe zu – Einigung für Getreide-Passage über Seeweg? – UN-Vertreter Russlands verlässt während Rede den Saal – Russland sanktioniert 61 Politiker und Manager aus USA * Meldungskranz am Ende des Beitrags – 6.6.2022, 20:48

RUSSLAND – UKRAINE – INTERNATIONAL/NATO – NATO-Papier: Russland setzt auf Hungersnot in anderen Ländern – 6.6.2022, 11:34

RUSSLAND – UKRAINE – UKRAINE – Ukraine: Experten fürchten steigende HIV- und Tuberkulose-Zahlen – 6.6.2022, 0:10

….. Weitere Meldungen zum Ukraine-Krieg ..…

# # # AUS ALLER WELT (Fortsetzung) # # #

EUROPA – INFRASTRUKTUR – ROUNDUP: Flugausfälle in Europa und Tausende gestrandete Passagiere – Personalmangel heizt Furcht vor Chaos in Hauptreisezeit an – 6.6.2022
ITALIEN – Personalmangel: Italiens Stränden fehlen Bademeister, den Hotels und der Gastronomie Personal – Tourismus: ein Drittel des Personals fehlt – Exodus aus Gastronomie während der Pandemie: Jobs als Kuriere, Bauarbeiter, Lagerarbeiter und Fahrer – 6.6.2022
DEUTSCHLAND – INFRASTRUKTUR – 9-Euro-Ticket: Pfingsten als Härtetest für Deutsche Bahn – Kein gutes Zeugnis – Weitere Probleme im Sommer erwartet – Politisches Angebot übersteigt vorhandene Kapazitäten: „Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht“ – 6.6.2022
DEUTSCHLAND – Bundesnetzagentur erwartet weiter steigende Gaspreise – 6.6.2022
DEUTSCHLAND – ROUNDUP: Konsumstau und Sparboom sind beendet – Wende durch Inflation – Hohe, während der Pandemie angehäufte Zusatzersparnisse werden in Teilen wieder aufgefressen – Private Konsumausgaben stiegen im Jahresvergleich um 13,8 Prozent, inflationsbereinigt um 8,5 Prozent – 6.6.2022
DEUTSCHLAND – UNTERNEHMEN – ROUNDUP: Massenrückruf bei Mercedes wegen möglicher Bremsprobleme – Nahezu eine Million Autos betroffen – 6.6.2022

…oooOOOooo…

Zur freundlichen Erinnerung:

KURZWELLENEMPFANG – Weitere ORF-Radio-Journale werden via Kurzwelle ausgestrahlt – 1.3.2022
Ab sofort bietet der ORF zusätzlich zum “Ö1 Morgenjournal” (6155 kHz, 7.00 Uhr, Montag bis Samstag), täglich auch das “Ö1 Mittagsjournal” (13730 kHz, 12.00 Uhr, Montag bis Samstag) und das “Ö1 Abendjournal” (5940 kHz, 18.00 Uhr, Montag bis Freitag und Sonntag) via Kurzwelle an.
https://www.leadersnet.at/news/56617,weitere-orf-radio-journale-werden-via-kurzwelle-ausgestrahlt.html

…oooOOOooo…

# # # IN LETZTER MINUTE # # #

.-.-.-.

# # # CORONA-PANDEMIE # # #

.-.-.-.

….. THEMENKRANZ …..

AFFENPOCKEN – Weltweit 780 Fälle von Affenpocken außerhalb von üblichem Verbreitungsgebiet – 6.6.2022
Seit dem jüngsten Auftreten von Affenpocken außerhalb ihres üblichen Verbreitungsgebietes sind 780 Fälle der Virus-Erkrankung gemeldet worden. Diese traten in 27 sogenannten nicht-endemischen Ländern auf, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Sonntag mit.
DJG/DJN/AFP/jhe © 2022 Dow Jones News
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237327-ueberblick-am-mittag-konjunktur-zentralbanken-politik-015.htm

# # # AUS ALLER WELT # # #

BÖRSEN – Devisen: Euro knapp unter 1,07 US-Dollar – 6.6.2022, 21:23
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro ist im US-Handel am Montag leicht unter 1,07 US-Dollar gerutscht. Marktbeobachter sprachen von einem insgesamt impulsarmen Handel. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,0690 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0726 (Freitag: 1,0730) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9323 (0,9320) Euro.
Nur zeitweise wurde der Euro durch eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten mit nach oben gezogen und konnte bis auf ein Tageshoch bei 1,0752 Dollar steigen. Chinas Regierung hatte Corona-Maßnahmen in wichtigen Metropolen gelockert und damit Hoffnungen auf mehr Wirtschaftswachstum geschürt. Außerdem waren zuletzt Stimmungsdaten aus Chinas Wirtschaft besser ausgefallen.
Kursgewinne gab es hingegen beim britischen Pfund, das im Handel mit dem Dollar auf ein Tageshoch bei 1,2577 Dollar stieg. Zuvor war bekannt geworden, dass sich der in der „Partygate“-Affäre stark unter Druck geratene britische Premierminister Boris Johnson am Montagabend Londoner Zeit einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen muss. Johnson begrüßte die Möglichkeit, sich dem Votum der Abgeordneten zu stellen und sah darin eine Chance, die „Partygate“-Affäre hinter sich zu lassen.
Analysten spekulierten aber auch über ein vorzeitiges Ende der Amtszeit des britischen Premierministers. „Ein Nachfolger würde wahrscheinlich eine konstruktivere Haltung gegenüber der EU einnehmen“, sagte Samuel Tombs, Ökonom beim britischen Analysehaus Pantheon Macroeconomics. Seiner Einschätzung nach könnte ein Führungswechsel einige positive mittelfristige Folgen für die britische Wirtschaft mit sich bringen. Allerdings wies der Experte auch auf die politische Instabilität hin, die bei einem Wechsel an der Spitze der Regierung zu erwarten wäre./la/he
Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56240445-devisen-euro-knapp-unter-1-07-us-dollar-016.htm

BÖRSEN – Ölpreise sinken leicht – US-Öl zeitweise auf höchstem Stand seit März – Brent sinkt auf 119,62 und WTI auf 118,64 USD je Fass – Saudi-Arabien hebt Ölpreis für Asien an – Spekulation um Lockerung der US-Iran-Sanktionen: möglicherweise Ausweitung des iranischen Ölangebots im Herbst – 6.6.2022, 17:11
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) – Die Ölpreise haben am Montag die Gewinne aus dem frühen Handel wieder abgegeben. Zunächst konnten die Notierungen an die kräftigen Gewinne vom Freitag anknüpfen, fielen zuletzt aber leicht in die Verlustzone gerutscht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 119,62 US-Dollar und damit zehn Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 23 Cent auf 118,64 Dollar.
Zunächst waren die Ölpreise noch mit Gewinnen in die Handelswoche gestartet. Der führende Opec-Staat Saudi-Arabien hatte die Preise für Ölexporte nach Asien überraschend deutlich angehoben. Am Markt wurde dies als Signal für ein stärkeres Vertrauen in die Nachfrage gedeutet. Der Preis für US-Öl konnte zeitweise bis auf 120,99 Dollar steigen und damit auf den höchsten Stand seit März. Der Brent-Preis erreichte etwa zeitgleich bis zu 121,95 Dollar und damit den höchsten Stand seit vergangener Woche.
Einem deutlicheren Anstieg der Ölpreise stand Händlern zufolge ein Bericht des größten unabhängigen Rohölhändlers Vitol entgegen. Nach Einschätzung von dessen Experten könnte die US-Regierung vor den wichtigen Senats- und Kongresswahlen im November einer Ausweitung der iranisches Ölexporte zustimmen und damit das Angebot auf dem Weltmarkt ausweiten./jkr/he © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239031-oelpreise-sinken-leicht-us-oel-zeitweise-auf-hoechstem-stand-seit-maerz-016.htm

BÖRSEN – US-Anleihen leiden unter freundlicher Stimmung an den Börsen – Rendite für zehnjährige Staatsanleihen steigt auf 3,04 Prozent – Lockerungen in und Wirtschaftsdaten aus China mehren Optimismus an Aktienbörse – Blick auf Inflationsdaten Ende dieser Woche – 6.6.2022, 21:47
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben zu Wochenbeginn an die Verluste vom Freitag angeknüpft. Eine allgemein freundliche Stimmung an den internationalen Finanzmärkten sorgte am Montag für eine geringere Nachfrage nach vergleichsweise sicheren US-Anleihen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,47 Prozent auf 118,48 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen stieg auf 3,04 Prozent.
Jüngste Meldungen aus China sorgten bei den Investoren für etwas mehr Risikofreude und damit für Druck bei festverzinslichen Papieren. Chinas Regierung hatte Corona-Maßnahmen in wichtigen Metropolen gelockert und damit Hoffnungen auf mehr Wirtschaftswachstum geschürt. Außerdem waren zuletzt Stimmungsdaten aus Chinas Wirtschaft besser ausgefallen.
Im Verlauf der Woche dürfte sich das Interesse der Anleger am US-Rentenmarkt verstärkt auf die Preisentwicklung richten. Vor dem Hintergrund der starken Teuerung haben Investoren amerikanische Inflationsdaten im Blick, die Ende der Woche auf dem Programm stehen. Diese dürften mitentscheidend sein für das Tempo der weiteren geldpolitischen Straffung durch die US-Notenbank Fed./la/he © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56240508-us-anleihen-leiden-unter-freundlicher-stimmung-an-den-boersen-016.htm

BÖRSEN – Deutsche Anleihen bleiben unter starkem Verkaufsdruck – Höchststand seit 2014: Rendite für zehnjährige Bundesanleihen steigt auf 1,31 Prozent – Lockerungen in und Wirtschaftsdaten aus China stützen freundliche Stimmung an Aktienbörsen – Blick bereits auf Zinssitzung der EZB gerichtet: Einstellung der Anleihekäufe und weitere Zinsschritte erwartet – 6.6.2022, 18:23
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag erneut deutlich gesunken. Am Nachmittag fiel der Terminkontrakt Euro-Bund-Future um 0,58 Prozent auf 149,03 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf 1,31 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2014.
Im Handelsverlauf weiteten die Bundesanleihen die Kursverluste kräftig aus. Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein freundliche Marktstimmung im Feiertagshandel. Mit Kursgewinnen an den europäischen Aktienbörsen schwächte sich die Nachfrage nach vergleichsweise sicheren Anlagen wie Bundesanleihen ab. Nachlassende Corona-Maßnahmen in chinesischen Metropolen sorgten für mehr Risikofreude bei den Anlegern. Außerdem wurde am Markt auf verbesserte Konjunkturdaten aus China verwiesen.
Seit mehreren Handelstagen treibt die hohe Inflation und damit die Aussicht auf zeitnahe geldpolitische Straffungen, nun auch durch die Europäische Zentralbank (EZB), die Renditen von Bundesanleihen stark nach oben. So hatte die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen Ende Mai noch an der Marke von einem Prozent gelegen.
Die EZB dürfte auf ihrer Zinssitzung am Donnerstag die Einstellung ihrer Nettoanleihekäufe verkünden. Sie wird dann wohl eine Zinserhöhung auf ihrem darauffolgenden Treffen im Juli signalisieren./jkr/la/he © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239581-deutsche-anleihen-bleiben-unter-starkem-verkaufsdruck-016.htm

ZENTRALBANKEN – JAPAN – Bank of Japan hält an lockerer Geldpolitik fest – 6.6.2022
Der Präsident der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, hat sein Festhalten an einer lockeren Geldpolitik bekräftigt. Die Inflation müsse auf stabile Weise 2,0 Prozent erreichen und dies nicht durch einmalige Faktoren wie höhere Energiepreise. „Die Notenbank wird die geldpolitische Lockerung mit Nachdruck fortsetzen, indem sie ein makroökonomisches Umfeld schafft, in dem die Löhne wahrscheinlich steigen werden, so dass der Anstieg der Inflationserwartungen und die Veränderungen in der Toleranz gegenüber Preissteigerungen – die in letzter Zeit zu beobachten sind – zu einer nachhaltigen Inflation führen werden“, sagte Kuroda. DJG/DJN/AFP/jhe © 2022 Dow Jones News
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56235045-ueberblick-am-morgen-konjunktur-zentralbanken-politik-015.htm

USA – USA stoppen neue Zölle für Solar-Importe für 2 Jahre – Kreise – 6.6.2022
Das Weiße Haus will in den nächsten zwei Jahren offenbar keine neuen Zölle auf Solarimporte erheben, um die ins Stocken geratenen Solarprojekte wieder in Gang zu bringen. Das berichten mit der Entscheidung vertraute Personen. DJG/DJN/AFP/jhe © 2022 Dow Jones News
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237327-ueberblick-am-mittag-konjunktur-zentralbanken-politik-015.htm

CHINA – Corona-Maßnahmen: Trübe Stimmung bei Chinas Dienstleistern etwas verbessert – 6.6.2022
PEKING (dpa-AFX) – Die Stimmung im chinesischen Dienstleistungssektor hat sich im Mai ein wenig aufgehellt, signalisiert infolge umfassender Corona-Lockdowns aber weiterhin einen Rückgang der Aktivitäten. Der am Montag vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Service-Bereich stieg von 36,2 Punkten im April auf 41,4 Punkte im Mai. Damit liegt der Index weiterhin unter der Marke von 50 Punkten, unter der von einer Kontraktion der Wirtschaftstätigkeit ausgegangen wird. Zudem hatten Volkswirte im Durchschnitt eine stärkere Stimmungsaufhellung erwartet.
Infolge harter Corona-Lockdowns in Millionen-Metropolen Chinas war der Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor in den beiden Vormonaten eingebrochen und hatte im April auf dem niedrigsten Niveau seit Februar 2020 gelegen, also seit Beginn der Corona-Pandemie.
Bereits in der vergangenen Woche hatte der Caixin-Index für das herstellende Gewerbe signalisiert, dass Industrieaktivitäten in dem Land den dritten Monat in Folge geschrumpft waren, wenn auch nicht mehr ganz so schnell. So war der Index von 46 Punkten im Vormonat auf 48,1 Punkte gestiegen, womit auch er weiterhin unter der kritischen Marke von 50 Punkten lag.
Die Lockdowns und strikten Quarantäne-Maßnahmen in vielen Metropolen und Regionen bremsten die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zuletzt, Lieferketten waren unterbrochen, Zehntausende Container stecken in Häfen fest. Auch hat der russische Krieg gegen die Ukraine die globalen Rohstoffpreise steigen lassen, was den Preisdruck auch auf die Erzeuger in China erhöht.
In der vergangenen Woche hatte die Regierung Chinas die harten Corona-Lockdowns dann aber teils gelockert – wie etwa in der wichtigen Industrie- und Hafenstadt Shanghai – oder aufgehoben. Die Menschen können wieder ins Freie, shoppen gehen, auswärts essen. Das könnte zumindest die Stimmung der Dienstleister perspektivisch wieder verbessern. Auch dürfte die Industrieproduktion damit wieder ein Stück weit in Tritt kommen./mis/men © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56234109-corona-massnahmen-truebe-stimmung-bei-chinas-dienstleistern-etwas-verbessert-016.htm

NORDKOREA – Nordkorea heizt Spannungen mit Raketentests weiter an – 6.6.2022
Durch neue Raketentests ist die angespannte Lage auf der koreanischen Halbinsel erneut deutlich geworden. Nordkorea testete am Sonntag nach Angaben des Generalstabs der südkoreanischen Armee acht ballistische Kurzstrecken-Raketen. Südkorea und die USA reagierten, indem sie am Montag ihrerseits acht ballistische Raketen in Richtung des Japanischen Meers abfeuerten. DJG/DJN/AFP/jhe © 2022 Dow Jones News
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56235045-ueberblick-am-morgen-konjunktur-zentralbanken-politik-015.htm

IRAN – INTERNATIONAL – IAEA: Iran könnte binnen Wochen genug Material für Atombombe haben – 6.6.2022
WIEN (dpa-AFX) – Der Iran könnte aus Sicht der Internationalen Atomenergiebehörde schon in einigen Wochen genug Ausgangsmaterial für eine Atomwaffe produziert haben. Die Frage ist laut IAEA-Chef Rafael Grossie nicht mehr ob, sondern wann das der Fall ist. „Das wird passieren“, sagte er am Montag in Wien bei einer Pressekonferenz. Grossi betonte aber auch, dass es noch weitere Zeit benötigen würde, um aus dem Uran eine Nuklearwaffe herzustellen.
Vor einer Woche hatte Grossi den IAEA-Mitgliedstaaten einen nicht-öffentlichen Bericht vorgelegt, wonach die Islamische Republik rund 43 Kilogramm Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent angereichert hat. Laut einem hochrangigen Diplomaten würden rund 50 Kilogramm für einen Atomsprengkopf genügen, falls das Material noch etwas höher auf 90 Prozent angereichert würde.
Der Gouverneursrat der IAEA, der diese Woche in Wien tagt, wird sich nicht nur mit diesem Thema befassen, sondern auch mit der Weigerung Teherans, offene Fragen zu geheimen Nuklearaktivitäten in der Vergangenheit zu klären. Unter anderem fordert die IAEA Antworten zu technischen Vorrichtungen, „die für nicht-friedliche Zwecke relevant sind“, sagte Grossi am Montag.
Die Uran-Anreicherung und die mangelnde Kooperation Teherans belasten den festgefahrenen diplomatischen Prozess zur Rettung des Atompaktes mit dem Iran aus dem Jahr 2015 zusätzlich. Die neuerliche Beschränkung des iranischen Atomprogramms ist fast ausverhandelt, doch Washington und Teheran sind noch uneins über die Aufhebung von US-Sanktionen./al/DP/men © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237865-iaea-iran-koennte-binnen-wochen-genug-material-fuer-atombombe-haben-016.htm

RUSSLAND – Krise auf dem russischen Automarkt verschärft sich weiter – 6.6.2022
MOSKAU (dpa-AFX) – Der Neuwagenverkauf in Russland hat im Mai einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Gegenüber dem Vorjahr ging der Absatz nach Angaben des russischen Wirtschaftsverbandes AEB im Vergleich zum Vorjahr um 83,5 Prozent auf nur noch 24 268 Fahrzeuge zurück.
Der Rückgang betraf alle in Russland vertretenen Automarken, da die meisten Produktionsstätten wegen des Ersatzteilmangels still liegen. Branchenführer Avtovaz musste nach seiner Verstaatlichung im Mai einen Rückgang von 84 Prozent beim Absatz quittieren. Das Unternehmen will ab dem 8. Juni die Produktion teilweise wieder aufnehmen. Vom Band laufen sollen dann ältere Modelle, die dann nur noch der Abgasnorm Euro 2 entsprechen und auf ABS, Airbags oder elektrische Fensterheber verzichten.
Das Minus beim deutschen Autobauer VW , der seit März seine Produktion in Russland ruhen lässt, lag im Mai bei 94 Prozent. BMW und Mercedes haben für den Mai keine Absatzzahlen in Russland veröffentlicht./bal/DP/men © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237324-krise-auf-dem-russischen-automarkt-verschaerft-sich-weiter-016.htm

TÜRKEI – Erdogan weiter für Zinssenkungen in der Türkei – 6.6.2022
ANKARA (dpa-AFX) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich trotz einer galoppierenden Inflation weiter für Zinssenkungen in der Türkei stark gemacht. „Diese Regierung wird die Zinssätze nicht erhöhen. Wir werden Sie weiter senken“, sagte Erdogan am Montag in Ankara nach der wöchentliche Kabinettssitzung. Der türkische Staatschef liefert damit einmal mehr eine klare Ansage für Zinssenkungen und spricht sich damit weiter gegen die allgemeine Lehrmeinung aus, wonach eine hohe Inflation mit Zinserhöhungen bekämpft werden muss.
Die Türkei leidet seit Monaten unter einer hohen Inflation. Zuletzt war die Inflationsrate im Mai auf 73,50 Prozent gestiegen. Die Notenbank hat den Leitzins im gleichen Monat auf 14 Prozent festgesetzt. Seit Beginn des Jahres hält die türkische Notenbank den Leitzins stabil auf dieser Marke, nachdem sie ihn im vergangenen Jahr stark gesenkt hatte.
Am Devisenmarkt hatten die Aussagen von Erdogan zunächst keine Kursreaktionen zur Folge. Die türkische Lira stand im Handel mit dem US-Dollar und dem Euro am Nachmittag zwar unter Druck, weitete die Kursverluste aber nicht weiter aus./jkr/la/he © 2022 dpa-AFX https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239468-erdogan-weiter-fuer-zinssenkungen-in-der-tuerkei-016.htm

%%% UKRAINE-KRIEG %%%

n-tv-Liveticker zum Ukraine-Krieg – 7.6.2022
https://www.n-tv.de/politik/07-11-Deutsche-Bank-holt-ihre-russischen-Programmierer-nach-Berlin–article23143824.html

RUSSLAND – UKRAINE – Die Kriegsnacht im Überblick: Russen vor Eroberung heiliger Stätte – Selenskyj pocht auf EU-Beitritt *** Ukrainischer Sondergesandte zu Gesprächen in Berlin – Schwere Kämpfe im Donbass – Moskau: Swjatohirsk mit alter Klosteranlage praktisch eingenommen – Union warnt Scholz vor Blockadehaltung bei Panzerlieferungen – Das bringt der Tag heute – inkl. Kartenwerk (Frontlinien) * Meldungskranz am Ende des Beitrags – 7.6.2022, 6:48
Wolodymyr Selenskyj wirbt erneut mit Nachdruck für einen Beitritt seines Landes in die EU. Dafür schickt der ukrainische Präsident einen Sondergesandten nach Berlin. Währenddessen rücken russische Truppen im Donbass weiter vor und stehen kurz vor der Einnahme eines alten orthodoxen Heiligtums.
*** Ukrainischer Sondergesandte zu Gesprächen in Berlin
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts von mehr als 100 Tagen tapferem Kampf gegen die russische Invasion mit Nachdruck den Status als EU-Beitrittskandidat verlangt. „Ich meine, das wird nicht nur eine Entscheidung für die Ukraine, sondern für das gesamte europäische Projekt sein“, sagte das Staatsoberhaupt in einer Videobotschaft. Das werde auch darüber entscheiden, ob die EU eine Zukunft habe oder nicht.
Selenskyj hat einen Sondergesandten nach Berlin geschickt, um Gespräche mit der Bundesregierung über eine EU-Beitrittsperspektive zu führen. Der Minister für regionale Entwicklung, Oleksij Tschernyschow, will heute und morgen unter anderen SPD-Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt und mehrere Minister treffen. „Die Europäische Union sollte die Ukraine umarmen“, sagte Tschernyschow. Er betonte aber auch, dass sein Land nicht bevorzugt behandelt werden wolle. „Wir erwarten keinen Beitritt durch die Hintertür und auch keine Überholspur für die Ukraine.“
*** Schwere Kämpfe im Donbass
Derweil gehen die Kämpfe im Osten des Landes weiter. „Am 103. Tag hält der ukrainische Donbass kräftig stand“, sagte Selenskyj. Es werde zudem alles dafür getan, dass die Front in den Gebieten Saporischschja und Mykolajiw standhalte. Schwere Kämpfe gebe es weiter um Sjewjerodonezk, Lyssytschansk, Slowjansk, Bachmut, Swjatohirsk, Awdijiwka, Kurachowe sowie in den Gebieten Luhansk und Donezk. Dabei müssten die Streitkräfte schwere Verluste hinnehmen.
Der ukrainische Armeesprecher Olexander Motusjanyk berichtete von intensiven Kämpfen „praktisch entlang der gesamten Frontlinie in den Gebieten Luhansk und Donezk“. Die russische Luftwaffe habe 39 Einsätze für Luftschläge auch außerhalb der Ostukraine geflogen. Am bedrohlichsten sei die Situation jedoch im Gebiet Saporischschja, in dem die russische Armee die Gebietshauptstadt bedrohe, hieß es. Präsident Selenskyj hatte die Region am Sonntag besucht und sich auch unmittelbar an der Front aufgehalten.
*** Moskau: Swjatohirsk mit alter Klosteranlage praktisch eingenommen
Das russische Militär und die von Moskau unterstützten Separatisten sind nach eigenen Angaben dabei, die Einnahme der ukrainischen Stadt Swjatohirsk mit ihrem historischen Kloster abzuschließen. „Swjatogorsk ist praktisch befreit“, sagte der Anführer der Separatistenregion Donezk, Denis Puschilin, im russischen Staatsfernsehen. Dort liegt das zuletzt auch beschossene Erzkloster Mariä-Entschlafung, das zu den wichtigsten Heiligtümern der russischen Orthodoxie gehört.
Der Moskauer Patriarch Kirill, der den Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützt, steht seit langem im Ruf, die alten religiösen Stätten in der Ukraine für die russisch-orthodoxe Kirche unter seinem Einfluss halten zu wollen. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hatte zuvor erklärt, dass die Eroberung der Stadt in den letzten Zügen sei. Die letzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte hätten Militärtechnik und Waffen zurückgelassen und seien selbst geflüchtet.
Nach Darstellung Konaschenkows überquerten rund 80 ukrainische Soldaten den Fluss der Stadt, die russische Seite habe sie fliehen lassen und nicht das Feuer eröffnet, sagte er. Eine Bestätigung von ukrainischer Seite, dass Swjatohirsk aufgegeben sei, gab es zunächst nicht. Allerdings hatte der ukrainische Generalstab am Morgen über schwere Kämpfe um die Stadt berichtet.
*** Union warnt Scholz vor Blockadehaltung bei Panzerlieferungen
Die Ukraine fordert seit Wochen vom Westen die Lieferung schwerer Waffen, um die russischen Streitkräfte nicht nur aufzuhalten und zurückzudrängen, sondern auch, um besetzte Orte befreien zu können. Spanien etwa will Kampfpanzer deutscher Bauart an die Ukraine liefern. Die Union im Bundestag warnte die Bundesregierung davor, Spanien daran zu hindern. „Wenn Spanien Leopard 2 liefern will, muss die Bundesregierung das schnell ermöglichen“, verlangte die stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Johann Wadephul in der „Augsburger Allgemeinen“. „Deutschland lässt die Ukraine jeden Tag, an dem dort keine schweren Waffen ankommen, im Stich.“
Ähnlich äußerte sich der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter in der „Süddeutschen Zeitung“: „Ich erwarte, dass die Bundesregierung rasch, möglichst proaktiv, die dafür notwendige Ausfuhrgenehmigung erteilt.“
*** Das bringt der Tag heute
* Erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs besucht Bundeskanzler Olaf Scholz mit Litauen ein NATO-Land, das an Russland grenzt und sich durch die Atommacht besonders stark bedroht fühlt. In der Hauptstadt Vilnius wird er neben dem litauischen Präsidenten Nauseda die Regierungschefs aller drei baltischen Staaten treffen. Anschließend besucht der Kanzler Bundeswehrsoldaten, die in Litauen stationiert sind.
* Kulturstaatsministerin Claudia Roth traf am Montagnachmittag zu einem zweitägigen Besuch in der ukrainischen Hafenstadt Odessa ein. „Wir wollen zeigen, dass wir da sind“, sagte die Grünen-Politikerin vor dem heutigen Haupttag der Reise. Humanitäre Hilfsangebote kämen in den Debatten noch zu selten vor.
Quelle: ntv.de, jpe/dpa
https://www.n-tv.de/politik/Russen-vor-Eroberung-heiliger-Staette-Selenskyj-pocht-auf-EU-Beitritt-article23380834.html
Weitere Meldungen zum Ukraine-Krieg
Wut über westliche Lieferung Lawrow: Rücken weiter vor, je weiter Raketen reichen
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Lawrow-Ruecken-weiter-vor-je-weiter-Raketen-reichen-article23381010.html
Erstmals moderne Panzer? Spanien will offenbar „Leopard 2“ an Ukraine liefern
https://www.n-tv.de/politik/Spanien-will-offenbar-Leopard-2-an-Ukraine-liefern-article23379507.html
Kanzler besucht NATO-Ostflanke Balten erwarten „konkrete Vorschläge“ von Scholz
https://www.n-tv.de/politik/Balten-erwarten-konkrete-Vorschlaege-von-Scholz-article23380840.html
Meldungen in anderen Medien
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56242237-roundup-selenskyj-wirbt-mit-standhafter-armee-die-nacht-im-ueberblick-016.htm

RUSSLAND – UKRAINE – Der 103. Kriegstag im Überblick: Selenskyj sieht bedrohliche Lage im Osten – Lawrow erzürnt nach Überflug-Abfuhr *** Schwierige Lage in Sjewjerodonezk und Saporischschja – Lawrow erzürnt nach geplatzter Reise – Ukraine: Russische Flotte zurückgedrängt – Kulturstaatsministerin Roth sagt Odessa Hilfe zu – Einigung für Getreide-Passage über Seeweg? – UN-Vertreter Russlands verlässt während Rede den Saal – Russland sanktioniert 61 Politiker und Manager aus USA * Meldungskranz am Ende des Beitrags – 6.6.2022, 20:48
Drei Länder auf dem Balkan verweigern dem russischen Außenminister den Überflug. Dieser findet das „ungeheuerlich“. Zu Wasser gelingt den Ukrainern nach eigenen Angaben ein Erfolg: das Zurückdrängen der russischen Flotte. Zu Land sehen sie sich unterdessen mit heiklen Gefechtslagen konfrontiert. Der Kriegstag im Überblick.
*** Schwierige Lage in Sjewjerodonezk und Saporischschja
In der ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk spitzt sich die Lage weiter zu. Nach der Zurückeroberung von etwa der Hälfte der Stadt hätten sich die ukrainischen Einheiten wieder ins Industriegebiet zurückziehen müssen, sagte der ukrainische Militärgouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, im ukrainischen Fernsehen. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj klang konsterniert. „Wir halten die Lage, halten eben die Lage“, sagte er der Agentur Interfax-Ukraine zufolge. Die russischen Truppen seien überlegen. „Dennoch haben wir alle Chancen, in dieser Richtung weiter zu kämpfen“, betonte der 44-Jährige.
Für die ukrainischen Truppen gebe es „schrittweise“ Erfolge im angrenzenden Gebiet Charkiw. Am „bedrohlichsten“ sei die Situation jedoch im Gebiet Saporischschja, in dem die russische Armee die Gebietshauptstadt bedrohe, sagte er nach einem Besuch an der Front. Armeesprecher Olexander Motusjanyk berichtete von intensiven Kämpfen „praktisch entlang der gesamten Frontlinie in den Gebieten Luhansk und Donezk“. Die russische Luftwaffe habe 39 Einsätze für Luftschläge auch außerhalb der Ostukraine geflogen. Ziele im Land seien zudem mit landgestützten Raketen von der von Russland annektierten Halbinsel Krim beschossen worden.
*** Lawrow erzürnt nach geplatzter Reise
Um Luftraum gab es einen Disput, dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge gar eine „feindliche Handlung“. So deutete er die Sperrung des europäischen Luftraums durch Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro für Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der nach Serbien reisen wollte. Dessen Reisepläne platzten.
Der russische Außenminister selbst kritisierte die Blockade durch einige „NATO-Mitglieder“ als „ungeheuerlich“. Die Sperrung des Luftraums sei eine „schändliche Bestrafung“ für ein Land, das gemäß seinen eigenen nationalen Interessen eigenständig seine Außenpolitik bestimmen wolle, sagte Lawrow. „Die Puppenspieler in Brüssel wollen den Balkan in ihr Projekt eines geschlossenen Balkans verwandeln.“ Lawrow meinte, dass die westlichen Länder immer mehr eigene Probleme hätten, sich aber damit beschäftigten, die Beziehungen zwischen anderen Ländern zu erschweren.
*** Ukraine: Russische Flotte zurückgedrängt
Die ukrainische Armee meldete indes zu Wasser einen Erfolg: Ihr ist es nach eigenen Angaben gelungen, die russische Flotte auf mehr als 100 Kilometer Entfernung von der Schwarzmeerküste des Landes zurückzudrängen. Der russischen Flotte sei die „totale Kontrolle über den Nordwesten des Schwarzen Meers entzogen“ worden, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit. Russland versuche aber, die Kontrolle über das Meeresgebiet zurückzuerobern, den Städten an der Küste drohten weiterhin russische Raketenangriffe. Zudem blockiere die russische Flotte weiterhin die zivile Schifffahrt, erklärte das Ministerium.
*** Kulturstaatsministerin Roth sagt Odessa Hilfe zu
Kulturstaatsministerin Claudia Roth traf am Nachmittag zu einem zweitägigen Besuch in Odessa ein. Die Grünen-Politikerin ist das erste Mitglied der Bundesregierung, das nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vor mehr als 100 Tagen in der strategisch wichtigen Hafenstadt am Schwarzen Meer zu Gast ist. Roth will der ukrainischen Stadt bei der Bewerbung zum UNESCO-Welterbe helfen. Das sicherte die Grünen-Politikerin dem ukrainischen Kulturminister Olexandr Tkatschenko und dem Bürgermeister der südwestukrainischen Stadt, Hennadij Truchanow, zu.
*** Einigung für Getreide-Passage über Seeweg?
Die russische Führung hat einem Medienbericht zufolge mit Kiew und Ankara ein Schema zur Freigabe von Getreidelieferungen aus dem bisher blockierten Schwarzmeerhafen Odessa abgestimmt. „In den Hoheitsgewässern des Nachbarlands übernehmen türkische Militärs die Minenräumung, und sie werden auch die Schiffe bis in neutrale Gewässer begleiten“, beschrieb die kremlnahe Tageszeitung „Iswestija“ unter Berufung auf Regierungskreise den geplanten Ablauf. Die russische Blockade ukrainischer Häfen führte speziell in den armen Ländern Afrikas zu Befürchtungen einer Hungersnot, da das Land zu den größten Exporteuren von Getreide zählt. Außenminister Lawrow wird am Mittwoch in der türkischen Hauptstadt zu Gesprächen erwartet.
Der ukrainische Präsident Selenskyj warnte indessen noch einmal vor einer immer dramatischeren Blockade der Getreide-Exporte. Die blockierte Menge des für den Export bestimmten Getreides aus der Ukraine könnte sich bis „zum Herbst“ auf 75 Millionen Tonnen verdreifachen, sagte er. Vor der russischen Invasion war die Ukraine der weltweit viertgrößte Exporteur von Weizen und Mais. Derzeit seien zwischen 20 und 25 Millionen Tonnen Getreide blockiert, „bis zum Herbst könnte diese Zahl auf 70 bis 75 Millionen Tonnen ansteigen“, so Selenskyj vor Journalisten in Kiew.
*** UN-Vertreter Russlands verlässt während Rede den Saal
Auf diplomatischer Ebene gab es unterdessen am Abend in New York einen Eklat: Während einer Rede von EU-Ratschef Charles Michel verließ Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja den UN-Sicherheitsrat. Michel hatte den russischen Vertreter bei dem Treffen des Rats zum Krieg in der Ukraine zuvor direkt adressiert und dem Kreml unter anderem den Diebstahl von Getreide aus der Ukraine vorgeworfen. Daraufhin verließ Nebensja, der zuvor schon eine Rede gehalten und auch von Vertretern anderer Länder gegen Russland vorgebrachte Vorwürfe zum wiederholten Mal zurückgewiesen hatte, den Rat. „Sie können den Raum verlassen, lieber Herr Botschafter, vielleicht ist es einfacher, der Wahrheit nicht zuzuhören“, kommentierte Michel.
*** Russland sanktioniert 61 Politiker und Manager aus USA
Russland verhängte im Übrigen Sanktionen gegen 61 Politiker und Manager aus den USA. Darunter seien Finanzministerin Janet Yellen und Energieministerin Jennifer Granholm, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die Sanktionen richteten sich auch gegen führende Manager aus der Rüstungsindustrie und der Medienbranche. Es handle sich um eine Vergeltung für die Ausweitung von US-Sanktionen gegen Vertreter Russlands. Quelle: ntv.de, mpe/dpa/AFP
https://www.n-tv.de/politik/Selenskyj-sieht-bedrohliche-Lage-im-Osten-Lawrow-erzuernt-nach-Uberflug-Abfuhr-article23380609.html
Weitere Artikel zum Ukraine-Krieg:
Schusswinkel, Fotos, Befehle Wie Ermittler in der Ukraine Kriegsverbrechen nachgehen
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Wie-Ermittler-in-der-Ukraine-Kriegsverbrechen-nachgehen-article23375686.html
Lawrow muss Serbien-Trip absagen Kreml nennt EU-Luftraumsperre „feindliche Handlung“
https://www.n-tv.de/politik/Kreml-nennt-EU-Luftraumsperre-feindliche-Handlung-article23380184.html
„Fuck off, Schwarzmeerflotte“ Claudia Roth findet in Odessa deutliche Worte
https://www.n-tv.de/politik/Claudia-Roth-findet-in-Odessa-deutliche-Worte-article23380677.html
Eskorte für Hafen von Odessa Moskau gibt wohl blockiertes Getreide frei
https://www.n-tv.de/politik/Moskau-gibt-wohl-blockiertes-Getreide-frei-article23379975.html
Ferner
Wirken die Sanktionen? – „Russland bekommt Geld, aber kann nichts dafür kaufen“
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Russland-bekommt-Geld-aber-kann-nichts-dafuer-kaufen-article23376422.html
Polnische Hilfe aus Berlin – Spenden für die Ukraine zwischen Bildern aus Auschwitz
https://www.n-tv.de/politik/Spenden-fuer-die-Ukraine-zwischen-Bildern-aus-Auschwitz-article23378929.html
China steckt in zwei Sackgassen – Putins Niederlage wäre Xis Horrorszenario
https://www.n-tv.de/politik/Putins-Niederlage-waere-Xis-Horrorszenario-article23376042.html
Meldungen in anderen Medien
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56240299-gesamt-roundup-2-selenskyj-sieht-heikle-lage-in-ostukraine-roth-zu-besuch-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56241177-selenskyj-eu-beitritt-der-ukraine-entscheidet-ueber-zukunft-europas-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56241060-moskau-swjatohirsk-mit-alter-klosteranlage-praktisch-eingenommen-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239738-athen-schuetzenpanzer-an-ukraine-nur-nach-erhalt-deutscher-panzer-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239580-lettland-sperrt-in-russland-registrierte-fernsehkaenale-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239579-russisches-flugzeug-darf-sri-lanka-wieder-verlassen-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239197-selenskyj-ukrainische-truppen-halten-sich-in-sjewjerodonezk-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237231-kreml-bezeichnet-europas-luftraumsperre-als-feindliche-handlungen-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56236375-ukraine-krieg-situation-in-sjewjerodonezk-verschlechtert-sich-016.htm
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56235511-presse-moskau-stimmt-getreidelieferungen-aus-odessa-zu-016.htm

RUSSLAND – UKRAINE – INTERNATIONAL/NATO – NATO-Papier: Russland setzt auf Hungersnot in anderen Ländern – 6.6.2022, 11:34
Brüssel – Die NATO geht davon aus, dass Russland durch das Zurückhalten von Lebensmittelexporten aus der Ukraine Hungersnöte in anderen Ländern in Kauf nimmt, um Sanktionen gegen Russland aufzuweichen. Das geht aus einer vertraulichen Analyse des Bündnisses von voriger Woche hervor, über die das Magazin „Business Insider“ berichtet.
Russland wolle demnach Hungersnöte als politische Waffe einsetzen, um betroffene Länder politisch zu schwächen und so westlichen Sanktionen zu umgehen, heißt es in dem Papier. Konkret gehen die Autoren davon aus, dass Russland gezielt die Lebensmittelknappheit erhöhe, damit der politische Druck in besonders Import-abhängigen Ländern zunehme. Hinzu kämen steigende Lebensmittelpreise und fehlende Nahrung für die Flüchtlinge in der Bevölkerung, die den Druck noch weiter anheizen. Unter diesem Druck, glaubt die NATO, könnten dann die nationalen Interessen für einige Länder kurzfristig wichtiger werden, anstatt weiterhin westliche Sanktionen zu unterstützen.
Das heißt: Länder, die besonders von Russlands Lebensmitteln abhängig sind, könnten anfälliger für russischen Einfluss werden. Ziel von Putin sind dabei laut Weltkarte der NATO der Sudan, Ägypten, Äthiopien, Syrien, Afghanistan und Aserbaidschan. In vielen Ländern ist der Anteil der Flüchtlingsbevölkerung hoch, außerdem haben sie das höchste Risiko unter der Lebensmittelknappheit Russlands zu leiden. In die Veröffentlichung des Berichtes platze allerdings die Nachricht, dass die russische Führung mit Kiew und Ankara ein Schema zur Freigabe von Getreidelieferungen aus dem bisher blockierten Schwarzmeerhafen Odessa abgestimmt habe.
„In den Hoheitsgewässern des Nachbarlands übernehmen türkische Militärs die Minenräumung und sie werden auch die Schiffe bis in neutrale Gewässer begleiten“, schreibt die kremlnahe Tageszeitung „Iswestija“ am Montag unter Berufung auf Regierungskreise. Später sollen dann russische Kriegsschiffe die Getreidefrachter bis zum Bosporus eskortieren.
© 2022 dts Nachrichtenagentur
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56236095-nato-papier-russland-setzt-auf-hungersnot-in-anderen-laendern-003.htm

RUSSLAND – UKRAINE – UKRAINE – Ukraine: Experten fürchten steigende HIV- und Tuberkulose-Zahlen – 6.6.2022, 0:10
Kiew – Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria rechnet damit, dass der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen bei HIV und Tuberkulose führen wird. „Es ist noch zu früh, um die langfristigen Folgen des Krieges genau einzuschätzen, aber wir gehen davon aus, dass sich der Konflikt erheblich auf die Tuberkulose- und HIV-Raten in der Ukraine und in der gesamten Region auswirken wird“, sagte der Direktor des Globalen Fonds, Peter Sands, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben).
„Große Fluchtbewegungen, die Unterbringung in beengten Unterkünften und die Unterbrechung der medizinischen Versorgung begünstigen die Verbreitung von Infektionskrankheiten“, sagte er. Nach Angaben des Globalen Fonds hatte die Ukraine bereits vor dem Krieg eine der höchsten Tuberkulose- und HIV-Raten in der Region Osteuropa/Zentralasien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 2020 in der Ukraine rund 32.000 Menschen mit Tuberkulose lebten. Dabei ist die Ukraine eines der 30 Ländern weltweit, das am stärksten von multiresistenter Tuberkulose betroffen ist.
Das bedeutet, dass gängige Tuberkulose-Medikamente nicht mehr anschlagen. Zudem leben in dem Land schätzungsweise 260.000 Menschen mit HIV. Damit ist die Ukraine – nach Russland – das am zweitstärksten von HIV betroffene Land in der WHO-Region Osteuropa/Zentralasien. Sands sagte, man sei sehr besorgt über die Gesundheitsversorgung in der Ukraine. „Mehr als 150 Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt oder zerstört, medizinisches Personal und Patienten wurden vertrieben, verletzt oder getötet“, berichtete er.
Viele Menschen hätten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr, Präventions- und Behandlungsprogramme seien unterbrochen. „Für Tuberkulose-Patienten und Menschen, die mit HIV leben, ist diese Situation besonders lebensbedrohlich, denn sie sind auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen“, warnte Sands. „Wir unterstützen nachdrücklich die Einrichtung eines geschützten humanitären Korridors, damit medizinische Hilfsgüter geliefert werden können und Menschen, die das Konfliktgebiet verlassen wollen, dies auch können“, sagte er weiter. © 2022 dts Nachrichtenagentur
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56232939-ukraine-experten-fuerchten-steigende-hiv-und-tuberkulose-zahlen-003.htm

….. Weitere Meldungen zum Ukraine-Krieg ..…

# # # AUS ALLER WELT (Fortsetzung) # # #

EUROPA – INFRASTRUKTUR – ROUNDUP: Flugausfälle in Europa und Tausende gestrandete Passagiere – Personalmangel heizt Furcht vor Chaos in Hauptreisezeit an – 6.6.2022
LONDON/AMSTERDAM/BERLIN (dpa-AFX) – Nach Flugausfällen bei großen europäischen Airlines und Tausenden im Ausland gestrandeten Passagieren in Folge von Personalmangel wächst die Sorge vor chaotischen Zuständen in der Hauptreisezeit. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) warnte vor Personalengpässen in der Reise- und Verkehrsbranche in den Sommerferien. Nach Weggängen und Entlassungen in der Pandemie sind in der Branche noch nicht genug Beschäftigte angestellt und einsatzfähig, um dem Reiseansturm gerecht zu werden.
Am Wochenende sind nach Medienberichten wegen etlicher Flugausfälle unter anderem Tausende Britinnen und Briten im Ausland gestrandet. Die auf die Reisebranche spezialisierte Beratungsagentur PC Agency schätzte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, dass mindestens 15 000 Passagiere von kurzfristigen Änderungen am Sonntag betroffen sein könnten. Sowohl die Airline Easyjet als auch British Airways und Tui strichen wie schon in den Tagen zuvor etliche Flüge. Die britische Regierung warf der Branche vor, sich nicht ausreichend vorbereitet zu haben.
Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte am Pfingstsonntag damit begonnen, zahlreiche ihrer am Vortag in europäischen Ländern gestrandeten Passagiere nach Amsterdam zu bringen. Wegen erheblicher Verzögerungen bei der Abfertigung am Airport Schiphol hatte sich KLM den Angaben zufolge am Samstag entschieden, etliche Linienflüge von europäischen Städten ausfallen zu lassen.
Wegen großer Probleme bei der Abfertigung an dem Drehkreuz hatte KLM schon Ende Mai den Ticket-Verkauf zeitweise drastisch reduziert. In den Wochen zuvor hatte der Flughafen bereits mit großen Problemen durch Personalmangel bei der Gepäckabfertigung und Sicherheit gekämpft. Schiphol präsentierte Ende Mai einen Maßnahmenplan, um das für den Sommer befürchtete noch größere Chaos zu verhindern. Demnach will der Flughafen mehr Personal anwerben und höhere Löhne bezahlen.
Auch in Deutschland ist der Personalmangel groß – von der Passagierkontrolle über die Flugzeugabfertigung bis hin zu den Flugbegleitern, es fehlen Mitarbeiter, die sich in der Pandemie andere Jobs gesucht haben. „Über alle Standorte hinweg fehlen den Dienstleistern, die an der Abfertigung der Passagiere beteiligt sind, rund 20 Prozent Bodenpersonal im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit. Das kann vor allem beim Check-in, beim Beladen der Koffer und in der Luftsicherheitskontrolle zu Engpässen in Spitzenzeiten führen“, hatte der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, der Deutschen Presse-Agentur jüngst gesagt. Die Flughafenbetriebsräte schätzen den Gesamtbedarf auf 5500 Leute in ganz Deutschland.
Wissing sagte der „Bild am Sonntag“: „Hier treffen zwei Punkte aufeinander – zum einen Menschen, die nach all den Entbehrungen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie einen großen Nachholbedarf verspüren, unterwegs zu sein und zu reisen. Demgegenüber steht vor allem die Reise- und Verkehrsbranche, die während Corona quasi lahmgelegt war und Mitarbeiter verloren hat.“ Vor allem im Luftverkehr habe man diese Lücke noch nicht schließen können. Der Minister forderte eine „Jobinitiative zur Gewinnung von Fachkräften“ und eine Modernisierung der Infrastruktur. ADV-Manager Beisel betonte in dem Blatt, dass wegen der Sicherheitsauflagen für die Stellenbesetzung an Flughäfen, der „Zuverlässigkeitsüberprüfung“, Mitarbeiter nicht von heute auf morgen eingestellt werden könnten.
Die tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Anja Karliczek, verwies darauf, dass die Probleme im Luftverkehr bereits seit geraumer Zeit bekannt seien. Schon zu Ostern seien die Engpässe spürbar gewesen. „Was hat Herr Wissing getan, als zu Ostern viele Flugreisen ausgefallen sind, weil die Passagiere nicht rechtzeitig kontrolliert werden konnten?“, kritisierte die CDU-Politikerin. Gerade dort, wo es Qualifikationsanforderungen wie Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfungen gebe, sei das Problem nicht kurzfristig zu beheben: „Da hilft kein Aufruf zu einer Jobinitiative.“ Die Genehmigungsbehörden müssten sich überlegen, wie sie gemeinsam mit den Arbeitgebern an Flughäfen eine Lösung finden./swe/pau/DP/mis © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56237325-roundup-flugausfaelle-in-europa-und-tausende-gestrandete-passagiere-016.htm

ITALIEN – Personalmangel: Italiens Stränden fehlen Bademeister, den Hotels und der Gastronomie Personal – Tourismus: ein Drittel des Personals fehlt – Exodus aus Gastronomie während der Pandemie: Jobs als Kuriere, Bauarbeiter, Lagerarbeiter und Fahrer – 6.6.2022
Es ist die erste Sommersaison, in der an den italienischen Stränden viele CoV-Regeln entfallen, doch nach der Pause mangelt es an Personal. Den italienischen Strandanlagen fehlen rund 4.000 Bademeisterinnen und Bademeister.
Von Nord- bis Süditalien, die Badeanstalten sind mit Personalmangel konfrontiert. 40 Prozent der Bademeister, die die Strandanlagen benötigen, sind nicht zu finden, beklagte der Verband der Badeanstalten. Dabei ist ein Bademeister pro 100 Meter Strand notwendig.
Während des Lockdowns wechselten viele Bademeister in andere Branchen. Zudem wurden die Kurse für die Vergabe der Bademeisterlizenz gestoppt. Ohne Bademeister droht vielen Stabilimenti, den Strandanlagen in Italien, die Schließung. Der Mangel an Personal belastet auch viele Hotels, die ihre Swimmingpools für die Gäste nicht öffnen können.
*** Auch Gastronomie und Hotels klagen über Personalmangel
Auch der Tourismus und die Gastronomie klagen wegen Personalmangels. Rund 390.000 Stellen werden in diesen Sektoren gesucht, aber in 40 Prozent der Fälle haben Betriebe Schwierigkeiten, das notwendige Personal zu finden.
Die Hoteliers klagen über vakante Stellen, in vielen Strukturen würde ein Drittel des benötigten Personals fehlen. „Wegen der Pandemie konnten Gastgewerbe und Tourismus nicht das Minimum an Stabilität garantieren, das es früher gab, und die Arbeitnehmer haben sich nach etwas anderem umgesehen. Sie haben Jobs als Kuriere, Bauarbeiter, Lagerarbeiter und Fahrer angenommen“, berichtete Paolo Manca, Präsident des Hotelierverbandes Federalberghi auf Sardinien. red, ORF.at/Agenturen
https://orf.at/stories/3269795/

DEUTSCHLAND – INFRASTRUKTUR – 9-Euro-Ticket: Pfingsten als Härtetest für Deutsche Bahn – Kein gutes Zeugnis – Weitere Probleme im Sommer erwartet – Politisches Angebot übersteigt vorhandene Kapazitäten: „Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht“ – 6.6.2022
Die Reisewelle zu Pfingsten und das vergangene Woche eingeführte 9-Euro-Bahnticket haben in Deutschland vor allem auf den Hauptstrecken zu überfüllten Zügen und Verspätungen geführt. Für die Deutsche Bahn war das verlängerte Wochenende ein erster Härtetest – den sie nach Ansicht von Kritikerinnen und Kritikern nicht gut bestanden hat.
Der deutsche Fahrgastverband Pro Bahn fühlte sich in seiner Kritik bestätigt. „In den Hauptreisezeiten war die Nachfrage auf den Hauptstrecken so stark, dass Züge nicht abfahren konnten. Und einige Bahngesellschaften – etwa die Metronom in Norddeutschland – haben die Fahrradbeförderung ausgeschlossen, weil sie dem Ansturm nicht Herr wurden“, sagte Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn am Montag.
Das Chaos in Deutschland sei vorhersehbar gewesen und Folge eines politischen Angebots, ohne dafür über die nötigen Kapazitäten im Bahnverkehr zu verfügen. „Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht“, sagte Naumann. Gut am 9-Euro-Ticket sei, dass dadurch der öffentliche Nahverkehr wieder ins Gespräch gebracht worden sei. „Es funktioniert aber nur, wenn die Kapazitäten vorhanden sind“, so Naumann.
*** Bahnvertreter: 700 Problemfälle pro Tag
Auch ein Personalvertreter der Deutschen Bahn zog eine kritische Zwischenbilanz. An jedem Tag habe es deutschlandweit etwa 400 Züge mit zu hoher Auslastung gegeben, so dass Passagiere abgewiesen oder Fahrräder nicht mitgenommen worden seien, berichtete der Vizevorsitzende des Gesamtbetriebsrates DB Regio, Ralf Damde, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) nach Gesprächen mit Bahnbetriebsräten. Insgesamt habe es pro Tag rund 700 Meldungen von Überlastungen, Problemen mit Passagieren oder Störungen an die Einsatzzentrale gegeben. Das sei signifikant mehr als an einem durchschnittlichen Wochenende und auch als am Pfingstwochenende vor CoV.
Zu befürchteten tätlichen Übergriffen gegen das Bahnpersonal sei es nicht gekommen, „wohl aber zu verbalen“, sagte Damde. Der erhöhte zusätzliche Personalbedarf habe allein über Pfingsten Tausende Überstunden nötig gemacht. Zu erhöhtem Personal- und Zeitaufwand habe auch beigetragen, dass sich viele Reisende ohne Bahnerfahrung auf den Bahnhöfen nicht zurechtgefunden hätten.
*** Weitere Probleme im Sommer erwartet
Mit dem 9-Euro-Ticket können Fahrgäste seit Mittwoch einen Monat lang deutschlandweit den Nahverkehr nutzen. Tickets werden für Juni, Juli und August verkauft. Damit sollen Pendlerinnen und Pendler wegen der stark gestiegenen Energiekosten unterstützt werden. Für den Klimaschutz sollen neue Nutzerinnen und Nutzer dauerhaft zum Umstieg auf die Bahn bewegt werden. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen wurden bisher rund sieben Millionen der Tickets verkauft.
Naumann erwartet für die kommenden Sommermonate weitere Probleme. Bahnreisenden riet er darum, wenn möglich, nicht am Wochenende zu fahren, sondern auf Tage in der Wochenmitte auszuweichen und das Ausflugsziel zu überdenken. „Muss es unbedingt Sylt sein, Warnemünde oder der Tegernsee – oder gibt es nicht auch andere schöne Gegenden, wo die Nachfrage geringer ist?“, so Naumann.
*** Verzögerungen auch am Montag
Auch am Montag kam es in Deutschland vielerorts zu Verspätungen. Reisende hatten insbesondere in Richtung Ost- und Nordsee von teils völlig überfüllten Zügen berichtet, aus einigen mussten Fahrgäste wieder aussteigen. Fahrräder konnten häufig nicht mitgenommen werden.
Überregional sei der Betrieb aber insgesamt stabil gewesen, sagte der Bahnsprecher. Für Pfingstmontag hatte die DB Fahrgästen erneut empfohlen, sich kurz vor Reiseantritt noch einmal bei den Verkehrsverbünden oder über die App DB Navigator zu informieren.
*** Verkehrsminister: „Müssen Chance nutzen“
Deutschlands Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, das Angebot im Nahverkehr sollte künftig verständlicher, einheitlicher und damit kundenfreundlicher werden. Er sprach sich auch für praktische Nahverkehr-Apps und einfachere Tarife aus. „Wir müssen die Chancen nutzen, mehr Menschen für den ÖPNV zu begeistern“, so Wissing. „Wir wollen neue Fahrgäste gewinnen.“
Außerdem müssten kleinteilige Organisationsstrukturen aufgebrochen werden. Einheitliche Tarife und verkehrsverbundübergreifende Angebote seien auch für die Kundinnen und Kunden ein echter Mehrwert. „Menschen leben nicht in Tarifzonen. Menschen wollen von A nach B.“ red, ORF.at/Agenturen
https://orf.at/stories/3269767/

DEUTSCHLAND – Bundesnetzagentur erwartet weiter steigende Gaspreise – 6.6.2022
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat nach dem russischen Lieferstopp für Dänemark und Shell vor weiteren Preissteigerungen beim Gas gewarnt. „Das Gas, das in Europa frei gehandelt wird, dürfte sukzessive weniger werden“, sagte Müller dem Berliner „Tagesspiegel“ vom Dienstag. „Wenn die Schraube weiter angezogen wird, seien es auch nur kleine Schritte, wird Gas noch teurer.“ DJG/DJN/AFP/err © 2022 Dow Jones News
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56239955-ueberblick-am-abend-konjunktur-zentralbanken-politik-015.htm

DEUTSCHLAND – ROUNDUP: Konsumstau und Sparboom sind beendet – Wende durch Inflation – Hohe, während der Pandemie angehäufte Zusatzersparnisse werden in Teilen wieder aufgefressen – Private Konsumausgaben stiegen im Jahresvergleich um 13,8 Prozent, inflationsbereinigt um 8,5 Prozent – 6.6.2022
MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die hohe Inflation und die unsichere Weltlage fressen die hohen Zusatzersparnisse vieler Bundesbürger aus der Corona-Pandemie in Teilen wieder auf. Wie aus Daten der Bundesbank und des Statistischen Bundesamts abzulesen, ist die Phase des außergewöhnlich starken Wachstums der Bankeinlagen beendet. Gleichzeitig sind im ersten Quartal die privaten Konsumausgaben in die Höhe geschossen. Das spiegelt zumindest in Teilen die höheren Lebenshaltungskosten wider.
„Derzeit fällt das Wachstum der Bank- beziehungsweise Spareinlagen regelrecht von der Klippe“, sagt Peter Barkow, Chef des auf die Finanzbranche spezialisierten Beratungsunternehmens Barkow Consulting. „Die letzten beiden Jahre waren insbesondere bezogen auf den starken Anstieg der Bankeinlagen wirklich verrückt.“
Paradoxerweise bescherte die Corona-Pandemie trotz Wirtschaftskrise vielen Haushalten in Deutschland ein höheres Vermögen. Im ersten Coronajahr 2020 waren deren Sichteinlagen – das sind die Guthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten ohne Laufzeit oder Kündigungsfrist – um 165 Milliarden Euro angeschwollen. Hauptursache war ein Konsumstau, denn die Corona-Beschränkungen bedeuteten fehlende Gelegenheiten zum Geldausgeben. Im vergangenen Jahr vermehrte sich diese Summe noch einmal um 90 Milliarden Euro, auf einen Gesamtstand von 1,76 Billionen Euro Ende Dezember.
Doch seither hat sich quasi nichts mehr getan. Ende März war es eine halbe Milliarde weniger als zu Jahresbeginn. „Jetzt haben wir einerseits die Inflation, und andererseits vielleicht eine gewisse Normalisierung des Konsumverhaltens“, sagt Barkow.
Dass die Bürger in diesem Jahr im Saldo überhaupt kein zusätzliches Geld mehr zu Bank oder Sparkasse tragen, ist wohl nicht zu erwarten. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) etwa meldet für das erste Quartal noch einen leichten Zuwachs an Giro- und Spareinlagen. Mittlerweile gibt es auch wieder positive Zinsen auf Sparkonten – wenn auch niedrige, die weit unter der Inflationsrate liegen. Aktuell bietet die Haspa laut Sprecherin 0,7 Prozent für drei Jahre Festzinssparen.
„Wir rechnen mit einem Zuwachs an Einlagen, der sich aber im Vergleich zu den Vorjahren deutlich abschwächen dürfte“, sagt Gregor Scheller, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, der Dachorganisation der 208 Volks- und Raiffeisenbanken im Freistaat. Scheller sieht darin ebenso wie Barkow sowohl die Folgen der Inflation als auch eine Normalisierung des Konsumverhaltens. „Jetzt besteht wieder die Möglichkeit, Geld auszugeben“, sagt der GVB-Chef.
„Die ganzen Haushalte sind mit Überersparnissen hier reingegangen“ formuliert Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB in München. „Jetzt, wo die Preise hochgegangen sind, laufen die Ersparnisse ein Stück weit runter.“
Die Bürger haben im ersten Quartal dieses Jahres ungleich mehr Geld ausgegeben als in den ersten drei Monaten 2021. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die privaten Konsumausgaben im Jahresvergleich um 13,8 Prozent, inflationsbereinigt waren es 8,5 Prozent.
Auf den ersten Blick mag dies nach Kaufrausch aussehen, doch muss berücksichtigt werden, dass sich Deutschland Anfang vergangenen Jahres noch im Lockdown befand. Außerdem meinen die Statistiker mit „privaten Konsumausgaben“ keineswegs nur Urlaube oder Restaurantbesuche. Darin enthalten sind unter anderem die Kosten für Lebensmittel, Wohnung und Auto. „Die Kaufkraftverluste tun weh“, sagt BayernLB-Chefvolkswirt Michels. „Das ist Transfer, den wir an die Ölproduzenten machen.“
Die Auswirkungen der unsicheren Weltlage mit Ukraine-Krieg, anhaltenden Lieferproblemen der Industrie und wenig erfreulichen Wirtschaftsaussichten sind nicht nur an Kontoständen abzulesen. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Finanzerträge der deutschen Haushalte laut „Rendite-Radar“ des Vermögensverwalters Whitebox auf über 300 Milliarden Euro. Neben den Bank- und Sparguthaben sind darin auch Aktien, Fonds, Lebensversicherungen und andere Formen der Geldanlage enthalten.
Im ersten Quartal dieses Jahres gingen im Saldo wieder 73 Milliarden Euro verloren, wie das Unternehmen in Kooperation mit Barkow errechnet hat. „Erstaunlich wenig angesichts der kumulierten Krisen aktuell, und wenn man bedenkt, dass sich die Kursverluste zu Beginn der Corona-Pandemie im ersten Quartal 2020 auf 200 Milliarden Euro beliefen“, sagt Mitgründerin und Geschäftsführerin Salome Preiswerk./cho/DP/mis © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56234019-roundup-konsumstau-und-sparboom-sind-beendet-wende-durch-inflation-016.htm

DEUTSCHLAND – UNTERNEHMEN – ROUNDUP: Massenrückruf bei Mercedes wegen möglicher Bremsprobleme – Nahezu eine Million Autos betroffen – 6.6.2022
STUTTGART (dpa-AFX) – Mercedes-Benz ruft dem Kraftfahrt-Bundesamt zufolge wegen möglicher Bremsprobleme weltweit fast eine Million ältere Fahrzeuge zurück. Betroffen sind demnach die SUV-Baureihen ML und GL sowie die Großraumlimousine R-Klasse der Baujahre 2004 bis 2015, wie die Behörde in ihrer Rückrufdatenbank mitteilte. Auf Deutschland entfallen vermutlich annähernd 70 000 Autos.
Korrosion am Bremskraftverstärker könne schlimmstenfalls dazu führen, dass die Verbindung zwischen Bremspedal und Bremssystem unterbrochen werde. „In der Folge kommt es zum Ausfall der Betriebsbremse“, berichtete das Bundesamt (KBA) .
Rückrufe dieser Größenordnung sind bei den Stuttgartern eher selten. Nach Angaben des KBA wurde vor knapp zwei Jahren über eine Million Kompaktwagen der A-Klasse wegen möglicher Probleme beim Fahrerairbag zurückbeordert.
Der Hersteller teilte am Samstag auf Anfrage in Stuttgart zu dem aktuellen Rückruf mit, bei den betroffenen Autos könnte der Bremskraftverstärker wegen Korrosion an den Fügestellen des Gehäuses nicht mehr richtig funktionieren – das habe eine Überprüfung von Einzelfällen ergeben.
Die Korrosion könnte unter bestimmten Bedingungen dazu führen, dass der Bremskraftverstärker undicht sei, es werde eine verminderte Bremskraftverstärkung ausgelöst. „In der Folge würden sich die für eine Verzögerung des Fahrzeugs erforderlichen Betätigungskräfte des Bremspedals erhöhen sowie sich der Bremsweg gegebenenfalls verlängern. Dies könnte mit wahrnehmbaren Zisch- beziehungsweise Strömungsgeräuschen bei der Betätigung der Bremse einhergehen.“ Mercedes bestätigte die Angaben des Amtes, wonach es im Extremfall nicht mehr möglich sein könnte, das Fahrzeug über die Betriebsbremse zu bremsen. „Dadurch würde sich die Unfall- beziehungsweise Verletzungsgefahr erhöhen“, teilte ein Sprecher mit.
Mercedes-Benz werde umgehend mit dem Überprüfen der Autos beginnen. „Bis zur Prüfung bitten wir darum, das Fahrzeug nicht mehr zu nutzen.“ Der Hersteller werde für Halter notfalls Lösungen anbieten. Mercedes-Benz hatte bereits Mitte Mai in den USA eine Rückrufaktion wegen Bremsproblemen bei gut 292 000 ML-, GL- und R-Klasse-Autos der Modelljahrgänge von 2006 bis 2012 angekündigt./cb/DP/he © 2022 dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-06/56238758-roundup-massenrueckruf-bei-mercedes-nahezu-eine-million-autos-betroffen-016.htm